Hiab
Komfort und Arbeitssicherheit

30.10.2018 Die MUEG, Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH, hat im August 2018 ein Container-Fahrzeug mit einem Abrollkipper und Ladekran mit der HiVision-Steuerung in Betrieb genommen.

Das Entsorgungsfahrzeug ist hier im Einsatz beim Entladen von Betonbahnschwellen.
© Foto: U. Burckhardt / Möller Fahrzeugbau
Das Entsorgungsfahrzeug ist hier im Einsatz beim Entladen von Betonbahnschwellen.

In dieser Kombination ist es das erste Fahrzeug seiner Art mit einer völlig neuen Anwendung. Holztransporteuren ist die kamerabasierte HiVision-Steuerung über eine VR-Brille aus dem LKW-Fahrerhaus heraus bekannt als eine neue Form der Kransteuerung im Holzumschlag. MUEG jedoch nutzt das Container-Fahrzeug im klassischen Entsorgungs-Einsatz mit Kran, Greifer und Abrollcontainer.
Als Rahmenvertragspartner der Deutschen Bahn wird die MUEG mit der Entsorgung von jährlich bis zu 160.000 Betonbahnschwellen beauftragt. Für dieses Projekt sollte ein geeignetes Entsorgungsfahrzeug angeschafft werden. „Der Sicherheitsgewinn in Sachen Arbeitsschutz und die absolute Unabhängigkeit von den äußeren Witterungsbedingungen waren und sind die ausschlaggebenden Argumente“, so Sven Junker, bei MUEG zuständig für das Stoffstrommanagement. „Hitzerekorde, Minusgrade, Regen und Sturm haben keine Auswirkung auf die unmittelbare Arbeitsumgebung des Fahrers. Dazu bietet diese neue Steuerungstechnologie auch eine gewisse Zukunftssicherung, man darf bestimmte Entwicklungen einfach nicht verschlafen“, so Junker weiter.

Schon etwa 9.500 Betonbahnschwellen transportiert

Nach der Kontaktaufnahme mit dem Hiab-Partner Möller Fahrzeugbau wurde das Fahrzeug für den Kunden MUEG entwickelt. Ein 4-Achser MAN TGS mit einem Multilift XR 30S Abrollkipper und Hardox-Container sowie ein Loglift F118S mit Greifer und HiVision-Steuerung. Am 20.08.2018 wurde das Entsorgungsfahrzeug in Betrieb genommen. Seither hat es bereits etwa 9.500 Betonbahnschwellen transportiert und entsorgt. Der Fahrer gewöhnt sich an den Joystick und die Steuerung über die VR-Brille, mit der er einen 270° Blickwinkel einsehen kann.

„Mit allen Herausforderungen im Umgang mit diesem Pionierfahrzeug haben wir sowohl Hersteller Hiab als auch den Händler Möller Fahrzeugbau als kompetente Partner erlebt. Das betrifft nicht nur die Fahrzeugausstattung, wie beispielsweise die Nachrüstung einer Pendelbremse zwischen Kranspitze und Rotator für erschütterungsfreie Kranbewegungen, sondern auch kurzfristige Anwendertrainings mit hilfreichen Tipps für den komfortablen und effizienten Ladevorgang“, so Junker über seine Lieferanten. „Wir haben die perfekte Lösung für unsere Anwendung gefunden und sehen für diese Technik auch noch viel Potenzial für die Zukunft.“

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