K-Recyling
Sortieren, waschen, extrudieren

10.03.2022 Kunststoff Recycling Grünstadt –KRG - hat die letzte Ausbaustufe ihrer Sortier- und Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen.

KGR recycelt jetzt Kunststoffe für neue Verpackungen.
© Foto: Pre-Zero
KGR recycelt jetzt Kunststoffe für neue Verpackungen.

Das rheinlandpfälzische Unternehmen, an dem die PreZero Deutschland aus Porta Westfalica und die Meinhardt Gruppe aus Hofheim am Main beteiligt sind, wird am Standort künftig bis zu 55.000 Tonnen Kunststoffe recyceln. Das Material, das zum Teil auch aus der Sammlung der Dualen Systeme stammt, wird zu einem Granulat verarbeitet, das als Rohstoff in der verarbeitenden Industrie zum Einsatz kommt. Insgesamt wurden in Grünstadt rund 32 Millionen Euro in neue Anlagentechnik investiert, von denen 4 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMU stammen. Insgesamt beschäftigt die KRG rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Mittelpunkt der Aufbereitung stehen bei KRG thermoplastische Kunststofffraktionen wie HDPE, PP, PA und weitere technische Kunststoffe. Diese werden auf Basis Sortier-, Wasch- und Extrusionstechnik verarbeitet. So entstehen am Ende des Prozesses Mahlgüter, Granulate oder Compounds, deren Qualitätsstandard kontinuierlich in eigenen Prüflaboren nachgehalten wird. Daraus entstehen neue Verpackungen etwa für Wasch- oder Reinigungsmittel. Durch 35.000 Tonnen aufbereitete Kunststoffabfälle können bis zu 33.000 Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden.

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