EEG-Debatte zum K-Recycling
Streicht Brüssel die Beihilfen?

21.09.2021 Zur Sorge über die Bevorzugung des Chemischen Recyclings gesellt sich Aufregung um den Wegfall der EEG-Beihilfen, schreibt das Manager-Magazin auf seiner Online-Seite.

Brüssel will durch Streichung der EEG-Förderung das K-Recycling erschweren.
© Foto: Pixabay
Brüssel will durch Streichung der EEG-Förderung das K-Recycling erschweren.

Die Brüsseler Kommission hab ein entsprechendes Konsultationsverfahren auf den Weg gebracht.

Die Branche empört sich: „Wenn den Kunststoffrecyclingunternehmen die EEG-Beihilfen gestrichen werden, ist das gleichbedeutend mit einer erheblichen Schwächung der Kreislaufwirtschaft in diesem Bereich", sagt dazu Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse. "Damit arbeitet die EU-Kommission gegen die eigene europäische Plastikstrategie."

Die werkstofflichen Recycler reklamieren einen hohen Aufwand für ihren Recyclingweg: Sammlung, Reinigung und Sortierung inklusive eines hohen Anteils an Ausschuss bei der Sortierung und Schwierigkeiten beim stofflichen Recycling von Verbunden. Die Vorbereitung des Recyclings sei sehr energieaufwändig und damit kostenintensiv. Durchschnittlich überweisen die bvse-Mitglieder rund 800.000 Euro an ihre Stromlieferanten, errechnete MM. Dazu gesellt sich die Sorge um den Hype des chemischen Recyclings, das zwar bislang keinen wirtschaftlichen Durchbruch geschafft hat – aber nach den Plänen der EU-Kommission explicit gefördert werden. Soll.

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