Remondis
Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen erarbeitet

21.11.2018 Weißrussland hat im Rahmen seiner Siedlungsabfallbehandlungsstrategie beschlossen, bis zum Jahr 2020 ein landesweites Pfandsystem für Einwegverpackungen einzuführen.

Remondis will in Weißrussland ein Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen etablieren.
© Foto: fancycrave.com
Remondis will in Weißrussland ein Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen etablieren.

In diesem Zusammenhang hatte die Nationale Agentur für Investitionen und Privatisierung NAIP in Weißrussland vor einem Jahr verschiedene Investoren zur Teilnahme an diesem Projekt eingeladen. Remondis erarbeitete daraufhin gemeinsam mit einem Partner ein umfassendes Konzept, das jetzt der weißrussischen Seite vorgelegt wird.
“Mit Remondis bekommt das Land einen kompetenten Partner mit jahrelangen internationalen Erfahrungen beim Betrieb von Pfandsystemen. Dieses geplante System wird Weißrussland helfen, eine Rücklaufquote von Getränkeverpackungen von mehr als 90 Prozent zu erreichen und somit die Umwelt stark zu entlasten“, sagte Dr. Ervin Kurtbedinov, Generaldirektor Remondis Weißrussland.

Derzeit werden in der Republik Belarus die gesetzlichen Grundlagen für das Pfandsystem geschaffen. Danach folgt eine etwa eineinhalb Jahre lange Vorbereitungsphase, bevor das System 2020 landesweit in Betrieb gehen kann. Vorgesehen ist, dass die Sammlung in größeren Einkaufszentren über Automaten erfolgt. Die Absichtserklärung wurde von Michail Daschuk, stellvertretender Direktor der NAIP, und Hendrik Vonnegut, Geschäftsführer der Remondis International, unterzeichnet. Remondis bietet demnach ein umfassendes Portfolio für den künftigen Systembetreiber: Sowohl die Logistik, das Clearing als auch die Zählung und Wertstoffvermarktungsdienstleistungen werden von Remondis erbracht.

www.remondis.de
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