WKR Walter Österreich
Inbetriebnahme einer weiteren Herbold-Folienwaschanlage

02.05.2019 Als Erweiterung ihres Werks in Wels, Österreich, hat sich WKR Walter für eine integrierte Gesamtlösung der Herbold Meckesheim GmbH entschieden.

Jörg Schneeberger (leitender Geschäftsführer von WKRWalter) und Karlheinz Herbold (Geschäftsführer Herbold Meckesheim GmbH) vor der Zentrifuge der neuen Waschanlage.
© Foto: Herbold Meckesheim
Jörg Schneeberger (leitender Geschäftsführer von WKRWalter) und Karlheinz Herbold (Geschäftsführer Herbold Meckesheim GmbH) vor der Zentrifuge der neuen Waschanlage.

Die Hauptkomponenten der letzten Anlage sind die letzte Generation der HERBOLD Vorwascheinheit, eine Hydrozyklonabscheidung sowie ein Trocknungsschritt, basierend auf einer Doppelzentrifuge. WKR Walter recycelt Post-Consumer-Folie.

Ballenmaterial aus Deutschland

Die Anlage wird mit in Deutschland angefallenem Ballenmaterial, hauptsächlich DSD-310-Folien, beschickt. Zur effizienten Reinigung des Materials dient eine Hydrozyklonabscheidungsstufe als Grundvoraussetzung für die Produktion von qualitativ hochwertigem Rezyklat zur Herstellung von dünnwandigen Folien. Herbold und WKR können auf eine lange Zusammenarbeit zurückblicken. Alle drei bereits vorhandenen Waschanlagen wurden in den letzten zwei Jahren von Herbold mit Hydrozyklonen nachgerüstet, was für WKR eine Qualitätsverbesserung auf einen bisher nicht gekannten Grad der gewaschenen Flakes bedeutet.

Ohne thermische Trocknung

Erstmalig kann WKR durch die Zentrifuge eine Folienwaschanlage ohne thermische Trocknung betreiben. Die neue Anlage ist für 10.000 t/Jahr ausgelegt. Bei WKRWalter haben bereits die Diskussionen über eine zusätzliche Erweiterung begonnen.

www.herbold.com
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