Wirtschaftskrise
Veolia reduziert Produktionskapazitäten in Rostock

13.12.2022 Die Veolia PET Germany GmbH will ihre Produktionskapazitäten am Standort Rostock zum Jahresbeginn 2023 reduzieren. Diese Entscheidung sei aufgrund sinkender Preiserwartungen der Rohwarelieferanten, einem Rückgang beim Verkauf von Rezyklaten und der aktuellen Energiekrise getroffen worden, teilte Veolia mit.

Die Bereitschaft Stoffkreisläufe zu schließen sei rückläufig, beklagt Veolia.
© Foto: IMAGO/Geisser
Die Bereitschaft Stoffkreisläufe zu schließen sei rückläufig, beklagt Veolia.

Die Produktionsstätten in Frauenfeld, Fetsund und Norrköping bleiben von der Reduktion unberührt. Guido Adomßent, Chief Operating Officer von Veolia, betonte, dass das Unternehmen das Marktgeschehen weiterhin beobachten und sich an seiner Verantwortung innerhalb der Wertschöpfungskette orientieren werde.

Bereitschaft zur Schließung von Stoffkreisläufen rückgängig

Veolia habe Im Verlauf des Jahres Veolia feststellen müssen, dass die Herstellung von Verpackungen wieder vermehrt unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet wird und die Bereitschaft zur Schließung von Verpackungskreisläufen rückläufig ist.

“Aufgrund der Marktgegebenheiten, der Energiekrise und der mangelnden Bereitschaft zur nachhaltigen Kreislaufschließung im PET-Bereich, wie wir sie aus anderen Ländern kennen, sehen wir uns gezwungen, unseren derzeitigen 4-Schicht-Betrieb zu reduzieren“, so Adomßent.

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