Prezero und Pyral
Neues Alu-Recycling-Unternehmen entsteht

30.09.2020 Die Prezero Gruppe aus dem nordrheinwestfälischen Porta Westfalica und Pyral aus dem sächsischen Freiberg wollen ein Gemeinschaftsunternehmen für das Recycling von Aluminiumabfällen gründen.

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Dazu plant Prezero, 60 Prozent der Geschäftsanteile an der Zielgesellschaft, die nach dem Vollzug als „Prezero Pyral“ firmieren soll, zu erwerben. Die übrigen 40 Prozent verbleiben im Familienbesitz bzw. bei der Reikan GmbH Dresden. Die Gründung steht unter dem Vorbehalt der kartellbehördlichen Freigabe.

Nach Vollzug des Zusammenschlusses wird Prezero Pyral dann die beiden Standorte der Pyral betreiben, an denen heute rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa 60.000 Tonnen metallhaltige Abfälle pro Jahr verwerten. Ein Teil des Materials wird in Mittweida zunächst mechanisch aufbereitet, bevor in Freiberg die eigentliche Verarbeitung erfolgt. Mittels hochtechnischer Prozesse in Pyrolyse- und Wirbelschichtanlagen entsteht hier aus Aluminiumfolien, Tonerkartuschen, Getränke- oder Aerosoldosen der Wertstoff Pyralu, ein zu 98 Prozent reines Aluminiumprodukt.

Stephan Garvs, CEO der Prezero Deutschland, unterstreicht die Bedeutung der gemeinsamen Unternehmung: „Wir machen mit diesem Engagement einen  weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und rechnen – vor allem im Hinblick auf unsere Wachstumsstrategie – mit einer Vielzahl wirtschaftlicher Synergien.“

Markus Reissner, Vorstandsvorsitzender der Pyral AG, erklärt: „Unser gemeinsames Unternehmen wird über erstklassige Voraussetzungen verfügen, um sich erfolgreich an diesem wichtigen Markt aufzustellen. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pyral bringen eine langjährige Expertise mit und gemeinsam mit Prezero werden wir unsere Visionen für nachhaltiges Aluminiumrecycling umsetzen können.“

Thomas Reissner, Verkäufer der Geschäftsanteile, betont: „Wir haben die Pyral erfolgreich aufgebaut und sie in den letzten Jahren in ihrem technischen Alleinstellungsmerkmal stetig weiterentwickelt. Nun sind wir überzeugt, mit Prezero einen strategischen und nachhaltigen Partner gefunden zu haben, mit dem unser Unternehmen durchgezielte Investitionen zum dauerhaften Flaggschiff einer nachhaltigen Aluminiumaufbereitung ausgebaut wird.“

www.prezero.com

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