Energieeffizienter Altholzzerkleinerer
Technik überzeugt Schweizer Abfallentsorger

04.12.2018 Die Altola AG hat sich im Bereich Altholzzerkleinerung für eine Zerkleinerungsmaschine von Untha shredding technology entschieden.

Die für das Unternehmen Altola konzipierte Anlage wurde mit dem Untha Eco Torque Drive Antriebssystem ausgestattet – mit einer synchronen und wassergekühlten Antriebsleistung von 2 x 132 kW.
© Foto: Untha
Die für das Unternehmen Altola konzipierte Anlage wurde mit dem Untha Eco Torque Drive Antriebssystem ausgestattet – mit einer synchronen und wassergekühlten Antriebsleistung von 2 x 132 kW.

Maßgebend für die Wahl waren die technologische Überlegenheit der Anlage und eine auf den Kunden zugeschnittene Testmöglichkeit in der Vorverkaufsphase.
Am Standort Zuchwill verarbeitet Altola jährlich rund 32.000 Tonnen Altholz der Klassen 1 und 2 zu Ersatzbrennstoffen. Dafür brauchte es nach langjährigem Einsatz einer brechenden Technologie ein innovatives und energieeffizientes schneidendes Konzept. Mit der XR3000C von Untha shredding technology können die hohen Anforderungen von Altola erfüllt werden.

Zeitgemäße Zerkleinerungslösung

Die Vorgaben seitens Altola, um ihrerseits den hohen Kundenanforderungen vom Hauptabnehmer Vigier Ciment gerecht zu werden, waren klar definiert. Die neue Zerkleinerungslösung sollte aus diversem Altholz A1 bis A3 ein gleichmäßiges Kornspektrum ohne große Ausreißer liefern. Relevant war demgemäß eine schneidende Technologie. Auch die Faktoren Verschleiß und Energieverbrauch waren für Altola wesentlich. Nachdem diverse Produkte getestet wurden, ist die Zerkleinerungsmaschine von Untha als beste Lösung hervorgegangen. Die Entscheidung fiel im Januar 2018. Dazu sagt Thaddäus Steinmann, Leiter feste alternative Brennstoffe bei Altola: „Die Maschine ist absolut zeitgemäß und führend gegenüber anderen Produkten, die wir getestet haben.“

Mit speziellen Holzmessern ausgestattet

Die für das Unternehmen Altola konzipierte Anlage wurde mit dem Untha Eco Torque Drive Antriebssystem ausgestattet – mit einer synchronen und wassergekühlten Antriebsleistung von 2 x 132 kW. Damit ist ein um 50 Prozent geringerer Energieverbrauch als bei elektro-hydraulischen Antriebsvarianten gesichert. Das Schneidsystem wurde mit speziellen Holzmessern ausgestattet, welches für einen aggressiven Materialeinzug und eine hohe Durchsatzleistung bei Altholz sorgt. Das auf 90 mm Korn eingestellte Lochsieb ist speziell mit Spänebrechern ausgestattet, um das Überkorn reduzieren zu können. Der Antrieb ist zudem unempfindlich gegenüber Störstoffen und punktet mit geringen Wartungskosten. Die Wartung wird weiters vereinfacht durch eine sichere Rotordrehzahl, die einen schnellen und einfachen Messerwechsel ermöglicht. Fremdkörper im Schneidwerksraum können einfach und rasch über das Störstoff-Ausschleusesystem entfernen werden.

Technik-Container und weitere Features

Zum Schutz der kompletten Elektrik und der Steuerung wurde ein Technik-Container eingesetzt, in dem auch das Wasserkühlaggregat und das Hydraulikaggregat integriert sind. Wesentlich ist, dass durch den Container Staubschutz gewährleistet ist, weswegen auch eine spezielle Abdichtung verwendet wird. Für Altola wurde ebenso ein Brandschutzsystem integriert, welches mithilfe einer 2-Sensoren-Technik die Detektion von etwaigen Flammen und die Temperatur überwacht.
Bei der Kaufentscheidung halfen die Vorleistung und der Qualitätsanspruch des Herstellers. Der Entscheidungsprozess von der Vorauswahl diverser Anbieter bis zum Kaufabschluss ging über viele Monate. Im August 2017 hatte Untha die Möglichkeit, den Verantwortlichen bei Altola eine Referenzmaschine in München vorzustellen. Untha Sales Manager Daniel Wresnik: „Wir haben daraufhin die Idee geboren, dass wir eine Vorführmaschine vor Ort installieren, damit Altola alle möglichen Konfigurationen im eigenen Betrieb durchspielen kann.“ Diese Möglichkeit war maßgebend für die Entscheidung. „Wir konnten die XR3000C einen Monat testen und die Maschine hat die Anforderungen rundherum erfüllt“, so Thaddäus Steinmann von Altola.
Know-how und Präzision war auch bei der Einrichtung und Inbetriebnahme der Maschine gefragt. Es galt, zwischen dem Abbau der bisherigen und der Installation der neuen Maschine eine exakt vorgegebene Stillstandzeit einzuhalten, denn es durfte für den Abnehmer von Altola kein Lieferausfall entstehen. „Da war perfektes Projektmanagement von der Logistik bis zur Montage und zur Serviceabteilung gefragt“, so Daniel Wresnik. Fortführend gewährleistet der Hersteller einen reaktionsschnellen Service durch seinen Schweizer Servicepartner sowie mittels Fernwartung.

www.untha.com

Martina Schörghofer, Untha shredding technology GmbH

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