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Neue Daten zum Schrottaußenhandel 2020

08.03.2021 Deutschland führte im vergangenen Jahr 3,93 Mio. t FE-Schrott ein und 8,23 Mio. t aus. Die Außenhandelsbilanz blieb mit 4,30 Mio. t im Vergleich zu 4,44 Mio. t 2019 trotz des Rückgangs der Im- und der Exporte fast konstant.

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Importe 2020
Die Importe fielen im vergangenen Jahr um insgesamt 5,6 %. Während die Lieferungen aus den Ländern der EU (28) um 9,5 % bzw. rund 233.000 t sanken, zogen die Importe aus Drittländern um knapp 20 % bzw. über 100.000 t an. Norwegen steigerte seine Liefermenge um etwa 57.0000 t auf 289.000 t und die Schweiz um 43.000 t auf 313.500 t und war damit der wichtigste Drittlandlieferant.

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Der bedeutendste europäische Schrottversorger einiger inländischer Werke bleibt, wie schon 2019, die Tschechische Republik mit 847.000 t, obwohl die Liefermenge 5,5 % unter der des Vorjahres gelegen hat.

Die Tschechische Republik hatte einen Lieferanteil von 21,6 %. Ihr folgte Polen mit 16,4 % und einer Mengensteigerung um knapp 40.000 t. Im Verlauf des vergangenen Jahres hatten drei große polnische Verbraucher eine verringerte Schrottnachfrage, da durch die Pandemie die Bautätigkeit stark rückläufig war.

Die Rohstahlproduktion ist von 4,4 Mio. t 2019 um 21 % auf 3,5 Mio. t im vergangenen Jahr gefallen.

Der polnische Schrotthandel orientierte sich in dieser Zeit verstärkt auf seine Exportmöglichkeiten in den europäischen Binnenmarkt und in Drittländer. Deutlich rückläufiger waren die Lieferungen aus den Niederlanden und Frankreich nach Deutschland.

 

Exporte 2020
Laut den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat Deutschland 2020 mit 8,23 Mio. t über 366.000 t weniger Schrott exportiert als im Jahr zuvor. Während in die Länder der EU (28) die Mengen um 2,9 % bzw. um 210.000 t gefallen sind, sanken die Lieferungen in Drittländer um 11,5 % bzw. rund 157.000 t. Der Anteil der Lieferungen in die EU (28) stieg gleichzeitig von 84,2 % im Jahr 2019 auf 85,4 % im vergangenen Jahr.

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Wichtigster Empfänger des deutschen Schrotts waren im europäischen Binnenmarkt mit 1,68 Mio. t die Niederlande. Ihr Anteil an den Gesamtausfuhren lag bei 20,4 %.

Es folgten Italien mit einem Anteil von 19,3 % und 1,6 Mio. t, Belgien mit 14,1 % und 1,16 Mio. t sowie Luxemburg mit 11,6 % und 958.000 t.

Vor allem in Italien und Luxemburg war die rückläufige Stahlproduktion wegen der Pandemie der Grund für den gesunkenen Lieferumfang aus Deutschland. Die Lieferungen in die Türkei sanken laut Statistischem Bundesamt im Jahresvergleich von 673.300 t auf 610.000 t.

Während die Liefermengen nach Indien um fast 50 % eingebrochen sind, konnten sie nach Pakistan um fast 24 % gesteigert werden.

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