Wismut
Neue Aufgaben nach dem Ende der Steinkohle

15.02.2019 Am 21. Dezember endete in Deutschland die Steinkohleförderung; damit beginnt auch im Ruhrgebiet die Zeit der Sanierung der Bergbaufolgen und der Absicherung der Langzeitaufgaben. Der Bergbausanierer Wismut GmbH nähert sich dagegen an den meisten Standorten schon dem Ende der Sanierungsarbeiten. Auch 2018 kann das Unternehmen eine positive Bilanz vorweisen.

Die Wasserbehandlungsanlage Helmsdorf.
© Foto: Wismut
Die Wasserbehandlungsanlage Helmsdorf.

So konnte die Wismut GmbH in Ronneburg mit der Sanierung des Tagebaus ein wichtiges Großprojekt abschließen. In Königstein haben die Beschäftigten das Funktionalgebäude in Betrieb genommen und mit dem Umbau der Aufbereitungsanlage für Flutungswasser begonnen. Die Umlagerung der Bergehalde in Crossen konnte beendet werden und der Rückbau des Pipe Conveyors ist dort ebenfalls geschafft. Am Standort Dresden-Gittersee endete die Bergaufsicht für die sanierte Betriebsfläche und in Bad Schlema funktioniert seit Herbst der Südumbruch als dauerhafter Wasserlösestollen. Viele Altstandorte sind saniert, viele kleine und große Projekte weiterhin in Arbeit und einige sind neu dazugekommen, wie die Umlagerung der Halde 65 in Bad Schlema oder die Verwahrung des Schachts 42 in Johanngeorgenstadt. Und für die Sanierung der industriellen Absetzanlage Dänkritz II bei Zwickau liegt der Planfeststellungsbeschluss vor.

In 2019 warten weitere wichtige und spannende Aufgaben auf die Wismut GmbH, wie der Neubau der Wasserbehandlungsanlage Helmsdorf, die letzte Schachtverwahrung in Bad Schlema und die weiterhin qualitätsvolle Absicherung der Arbeiten in den Wasserbehandlungsanlagen und bei der Erhaltung der bereits sanierten Objekte. Auch die kontinuierliche Fortsetzung der Sanierungsarbeiten an den sächsischen Wismut-Altstandorten erfordert weiteres Engagement.

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