Infraserv Höchst-Gruppe
Infraserv Höchst veröffentlichte die Jahresbilanz 2015

13.01.2016 Die Infraserv Höchst-Gruppe hat im Jahr 2015 ein Umsatzvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro erzielt, was einem Umsatzplus von 3,6 Prozent entspricht.

 Aus Sicht der Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann und Dr. Joachim Kreysing ging ein zufriedenstellendes Jahr 2015 zu Ende.
Das Industrie-Dienstleistungsunternehmen, das in den vergangenen Jahren die eigene Wettbewerbsfähigkeit durch Effizienzsteigerungen nachhaltig verbessert hat, ist für die Zukunft gut aufgestellt. Jürgen Vormann und Dr. Joachim Kreysing sehen jedoch erhebliche Herausforderungen für die Chemie- und Pharmabranche in Deutschland einerseits, aber auch speziell für Industriestandorte in Ballungsräumen wie Frankfurt/Rhein-Main. Ihr Appell: Die ohnehin schon schwierigen Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen dürfen sich nicht noch weiter verschlechtern.
Energie: wichtigstes Arbeitsgebiet von Infraserv Höchst. Den größten Teil des Umsatzes erzielt das Industrie-Dienstleistungsunternehmen im Energiebereich. Die Versorgung der produzierenden Unternehmen im Industriepark Höchst mit Strom und Wärme, die in modernen und hocheffizienten Anlagen am Standort erzeugt wird, ist Kerngeschäft der Standortbetreibergesellschaft.
Entsprechend groß sind die Auswirkungen von energiepolitischen Vorgaben auf die Geschäftsentwicklung bei Infraserv Höchst. Vor allem aber spürt Infraserv Höchst, wie die Folgen der Energiewende die produzierenden Unternehmen am Standort beeinträchtigen. „Zusätzliche, politisch motivierte Kostenbelastungen können die Unternehmen, die sich in einem internationalen Wettbewerbsumfeld behaupten müssen, einfach nicht kompensieren“, erläutert Dr. Joachim Kreysing. In einer energieintensiven Branche wie dem Chemiesektor wirken sich hohe Energiekosten zwangsläufig massiv auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus. Doch nicht allein die eigentlichen Kosten stellen ein Problem dar. „Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Die ständigen Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland ein massives Investitionshemmnis“, erklärt Jürgen Vormann.

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