QUMsult
Gefährdungsbeurteilung mit Web SARA

07.08.2019 Unternehmen müssen Gefährdungen ermitteln, beurteilen und geeignete Maßnahmen festlegen. Dies fordern u.a. Arbeitsschutzgesetz, Gefahrstoffverordnung, Betriebssicherheitsverordnung und Arbeitsstättenverordnung.

Betriebliche Bedürfnisse im Bereich des Arbeitsschutzes lassen sich mit der Web SARA-Software von QUMsult steuern.
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Betriebliche Bedürfnisse im Bereich des Arbeitsschutzes lassen sich mit der Web SARA-Software von QUMsult steuern.

Mit Mutterschutzgesetz und demografischem Wandel rücken zusätzliche Aspekte einer rechtskonformen Gefährdungsbeurteilung in den Fokus. Ziel ist, Unfälle und berufsbedingte Erkrankungen zu vermeiden. Unternehmen müssen geltende Vorschriften erfüllen und suchen nach Lösungen, die ihre Arbeit leichter machen.

Gefährdungen ermitteln und beurteilen

Für jeden Arbeitsplatz bzw. jede Tätigkeit müssen Arbeitgeber mögliche Gefährdungen ermitteln. Sie können sich ergeben durch (§ 5 Arbeitsschutzgesetz):

• Gestaltung und Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes (z.B. Ergonomie),

• Physikalische, chemische und biologische Einwirkungen (z.B. Lärm, Gefahrstoffe),

• Gestaltung, Auswahl und Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen (z.B. alters- und altersgerechte Gestaltung),

• Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken (z.B. Schichtarbeit),

• Unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten,

• Psychische Belastungen bei der Arbeit.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) liefert dazu in ihrer „Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation“ eine Übersicht von Gefährdungsfaktoren, die sie in 11 Haupt- und weitere Untergruppen gliedert.Die ermittelten Gefährdungen müssen dann beurteilt werden. Folgende Leitfragen helfen dabei:

• Gibt es Mindestanforderungen aus staatlichen oder berufsgenossenschaftlichen Vorschriften?

• Gibt es Bewertungshilfen?

Staatliche Stellen und Berufsgenossenschaften liefern Hilfen: Zum Beispiel die Leitmerkmalmethode zur Bewertung bei der manuellen Handhabung von Lasten oder das „Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe“ (EMKG).

Maßnahmen festlegen, umsetzen und Wirksamkeit prüfen

Werden festgelegte Grenzwerte, z.B. für Gefahrstoffe, Lärm oder Vibration erreicht bzw. überschritten, müssen geeignete Maßnahmen wie Absaugung, Gehörschutz oder vibrationsarme Arbeitsmittel festgelegt werden. Weitere erforderliche Maßnahmen und erkannte Verbesserungsmaßnahmen (Minimierungsgebote) müssen umgesetzt und ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Dokumentation

Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung müssen grundsätzlich dokumentiert werden. Berichte und Dokumente dienen auch als Nachweis gegenüber der zuständigen Stelle, dass Unternehmen ihre Pflicht erfüllen. Die Form der Dokumentation ist nicht vorgeschrieben; üblich sind Checklisten, Textdokumente oder Software-Anwendungen.

Mögliches Werkzeug

Unternehmen wünschen sich Lösungen, die sie einfach handhaben und an ihre betrieblichen Bedürfnisse anpassen können. Besser als Insellösungen und Listen, in verschiedenen Abteilungen und mit verschiedenen Zuständigkeiten, sind webbasierte Anwendungen.

Das Modul Web SARA-Gefährdungsbeurteilung wurde von der QUMsult GmbH & Co. KG entwickelt. Die Plattform unterstützt Verantwortliche im Arbeitsschutz und vereinfacht den Prozess Gefährdungsbeurteilung enorm:

Gefährdungen für Arbeitsbereiche und Tätigkeiten können ermittelt und beurteilt werden. Grundlage sind die Gefährdungsfaktoren der GDA. Zu jedem Gefährdungsfaktor gibt es vorformulierte Mustertexte zu möglichen konkreten Gefährdungen und Schutzmaßnahmen. Der Anwender kann auch eigene Texte für Gefährdungen und Schutzmaßnahmen als Vorlage (Mustertext) formulieren und immer wieder verwenden. Maßnahmen können ebenso festgelegt werden wie Termine und Verantwortlichkeiten. Auch das Umsetzen der Maßnahmen kann überwacht werden. Zuvor erfasste Daten stehen auf Knopfdruck als Berichte (Gefährdungsbeurteilung, Übersicht aller Maßnahmen und Gefährdungsbeurteilungen) zur Verfügung. Weitere Dokumente können einer Gefährdungsbeurteilung zugeordnet werden. Eine Risiko-Einstufung nach Nohl ist ebenso möglich wie die Beurteilung von Tätigkeiten mit Gefahrstoffen nach dem „Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe“ (EMKG) der BAUA. Darüber hinaus werden zu jedem Gefährdungsfaktor relevante Rechtsvorschriften angezeigt, die mit dem Gesetzestext verlinkt sind.

Vorteile einer webbasierten Lösung

Jeder Mitarbeiter hat bei Bedarf Zugriff, die Daten sind stets auf dem aktuellen Stand und es ist lediglich ein Internetzugang erforderlich. Nutzer können sofort mit dem Bearbeiten von Daten beginnen. Eine aufwändige Installation von Software entfällt, Updates erfolgen kontinuierlich. Derartige Software as a Service (SaaS)-Lösungen sind besonders geeignet, um Daten für mehrere Nutzer – auch in verschiedenen Abteilungen oder an unterschiedlichen Standorten - zur Verfügung zu stellen und zu verwalten.

Erkenntnisse aus der Betreuung im Arbeitsschutz sind in die Entwicklung eingeflossen, Inhalte werden laufend angepasst. Anwendern steht so ein Werkzeug für alle Branchen und Unternehmensgrößen zur Verfügung. Interessierte können das Modul Gefährdungsbeurteilung bequem von ihrem Schreibtisch aus kennenlernen, kostenlos und unverbindlich: Per DesktopSharing oder kostenlosem Testzugang.

https://qumsult.de/ehs-software-gefaehrdungsbeurteilung
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