Neues MHKW in Wiesbaden
Wasserstoffproduktion ist denkbar

14.09.2021 Nachdem der vom Regierungspräsidium Darmstadt Anfang Juli erteilte Genehmigungsbescheid finale Rechtsgültigkeit erlangt hat, wurde zwischenzeitlich mit den Bauarbeiten zur Errichtung des Müllheizkraftwerks begonnen.

Baubeginn am MHKW in Wiesbaden.
© Foto: Knettenbrech & Gurdulic
Baubeginn am MHKW in Wiesbaden.

 Hauptzweck des neuen mit modernster Technik ausgestatteten Müllheizkraftwerks ist die effiziente Abfallverbrennung mit bestmöglicher Umwelt- und Energiebilanz. In diesem Rahmen wird die während der Verbrennung erzeugte Wärmeenergie in der Kraft-Wärme-Kopplung genutzt, indem sie in das Fernwärmenetz der ESWE Versorgungs eingespeist und der gleichzeitig daraus erzeugte Strom in das öffentliche Stromnetz eingeleitet wird. Die damit erzeugte Fernwärme muss zukünftig nicht mehr wie bisher aus fossilen Energieträgern (Gas, Öl) gewonnen werden. Das neue Kraftwerk leiste einen erheblichen Beitrag zur CO2-Einsparung und unterstützt damit das Erreichen der Wiesbadener Klimaziele. 

Außerdem wird aktuell die Errichtung einer Wasserstoffproduktionsanlage geprüft, um zukünftig in Wiesbaden Nutzfahrzeuge und Busse mit grünem Wasserstoff versorgen zu können.

Als Gemeinschaftsprojekt realisiert Knettenbrech und Gurdulic das Müllheizkraftwerk gemeinsam mit den beiden Energieversorgern ESWE Versorgungs AG aus Wiesbaden und Entega aus Darmstadt.

 

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