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Management hydrologischer Extreme

20.02.2020 Das Bundesforschungsministerium hat am 22. Januar 2020 eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht, die die Forschung nach  sektorübergreifenden Ansätzen zum Management hydrologischer Extreme zum Ziel hat.

Hydrologische Extreme wie Hochwasser treten in Deutschland immer häufiger auf.
© Foto: @Hermann – pixabay.com
Hydrologische Extreme wie Hochwasser treten in Deutschland immer häufiger auf.

Sie ist Teil des neuen Bundesprogramms „Wasser-Forschung und Wasser-Innovationen für Nachhaltigkeit – Wasser:N“.

Häufigere Extremereignisse

Extremereignisse die mit Dürreperioden, Starkregen oder Hochwasser einhergehen, haben –  regional verschieden – in den letzten Jahren an Häufigkeit und Intensität zugenommen.

Immer schwieriger wird es dabei, die auftretenden Extremereignisse zu managen. Deshalb zielt die neue Förderrichtlinie auf die Entwicklung von Verfahren, Konzepten und Strategien und deren pilothafte Umsetzung für ein integratives und transdisziplinäres Management von Wasser-Extremereignissen. Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sollen sich dabei in Form von Verbundprojekten auf ein oder mehrere Themenfelder konzentrieren:

Digitale Instrumente für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation

Risikomanagement gegensätzlicher hydrologischer Extreme

Urbane extreme Wasserereignisse.

Neuartige Lösungen

Gesucht werden anwendungsorientierte Forschungsansätze sowie Technologien und Konzepte, die neuartige Lösungen für den Umgang mit Wasser-Extremereignissen ermöglichen. Reine Grundlagenforschung oder Produktentwicklungen sind dagegen von der Förderung ausgeschlossen. Die Förderung der Verbundvorhaben erfolgt über einen Zeitraum von 3 Jahren. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen. Die Bewerbung läuft über ein zweistufiges Antragsverfahren (Projektskizze; förmlicher Förderantrag). Begleitet werden sollen die Verbundprojekte von einem Vernetzungs- und Transfervorhaben, wie es bereits aus vergleichbaren Projekten bekannt ist.

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2835.html
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