UV-Strahlung
Messnetz zur Bürgerinformation erweitert

19.12.2018 Mehr Sonne bedeutet mehr krebserregende UV-Strahlung; um Bürger über die aktuelle Belastung, die infolge ultravioletter Strahlung entsteht, zu informieren, erweitert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sein UV-Messnetz.

Nicht nur die aktuellen Messwerte des UV-Index sondern viele Informationen rund um das Thema Sonnenstrahlung gibt es auf einer Website des BfS.
© Foto: M. Boeckh
Nicht nur die aktuellen Messwerte des UV-Index sondern viele Informationen rund um das Thema Sonnenstrahlung gibt es auf einer Website des BfS.

Zu den 12 Messstationen sollen bis Ende 2019 20 weitere hinzukommen.
Der Klimawandel wirkt sich in mehrfacher Hinsicht auf die UV-Strahlung aus: Mehr sonnige Tage führen zu mehr Tagen mit hohen UV-Werten. Im Frühjahr können je nach Wetterlage in der Atmosphäre sogenannte Mini-Ozonlöcher auftreten, die den UV-Index bereits Ende März auf beachtliche Werte ansteigen lassen können. Darüber hinaus erholt sich auch die Ozonschicht anscheinend nicht in dem Maße wie ursprünglich prognostiziert. Das bedeutet, dass die UV-Belastung für jeden Einzelnen steigen kann und damit auch das Risiko für ernsthafte Erkrankungen der Haut und der Augen. Abgerufen werden können die UV-Messdaten unter: www.bfs.de/uv-index

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