Schwerlastverkehr
Höheres Gesamtgewicht bei Lastkraftwagen gewünscht

19.10.2018 Die „Initiative Verkehrsentlastung“, ein Bündnis von 17 Wirtschaftsverbänden, setzt sich für eine Angleichung des zulässigen Gesamtgewichts bei Lastkraftwagen von 40 auf 44 Tonnen ein, wie es bereits im Kombinierten Verkehr möglich ist.

Die „Initiative Verkehrsentlastung setzt sich für ein höheres Lkw-Gesamtgewicht ein, um die Gesamtzahl der Fahrten verringern zu können.
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Die „Initiative Verkehrsentlastung setzt sich für ein höheres Lkw-Gesamtgewicht ein, um die Gesamtzahl der Fahrten verringern zu können.

Insgesamt könnten sich so mehrere Millionen Lkw-Fahrten jährlich einsparen lassen, heißt es in ihrem kürzlich veröffentlichten gemeinsamen Positionspapier „Logistik-Engpässe bekämpfen – zulässiges Lkw-Gesamtgewicht angleichen“.
„Diese Optimierung des Gesamtgewichts wäre mit einem insgesamt geringeren Kraftstoffverbrauch und einem verminderten Ausstoß von CO2 verbunden. Damit könnte der Verkehrssektor einen erheblichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten“, unterstreicht Andrea Heid, Bereichsleiterin Umweltschutz und Verkehr im Verband der Chemischen Industrie (VCI) sowie Mitglied der Initiative Verkehrsentlastung.
Richard Steinkamp, Vorsitzender des Verkehrs- und Zollausschusses der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVMetalle) und Mitglied der Initiative Verkehrsentlastung, sagt: „Um auch zukünftig eine leistungsfähige Straßeninfrastruktur zu haben, müssen wir alle Möglichkeiten der Verkehrsreduktion und -effizienz nutzen. Die Angleichung wäre eine kluge Maßnahme, um die Straßen zu entlasten und einen Verkehrsinfarkt zu verhindern“, so Steinkamp weiter. Weniger Transporte bei gleichem Güteraufkommen können außerdem den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fahrern entschärfen. Die bereits heute erreichte Kapazitätsgrenze des vielfach überlasteten Fernstraßennetzes könnte sich dadurch entspannen. „Von 2010 bis 2030 ist ein weiteres Wachstum des Straßengüterverkehrs allein um 39 Prozent prognostiziert. Der Bedarf an Fahrern wird also noch steigen“, so Andrea Heid und fordert: „Die Politik muss dringend handeln, um auf diese Entwicklung zu reagieren.“

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