GKD – Gebr. Kufferath AG
Kompetenz in der Prozessbandtechnologie

06.06.2018 Mit drei Schwerpunktthemen präsentieren sich die Prozessbandspezialisten der GKD – Gebr. Kufferath AG. Sie zeigen Prozessbandlösungen aus Gewebe und Spiralen für thermische Behandlung, Entwässerung und Filtration. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die integrierte Kompetenz der technischen Weberei: Prozessabhängige Beratung, maßgeschneiderte Produktentwicklung und technologisch führende Fertigung aus einer Hand.

In speziellen Anwendungen der Lebensmittelindustrie setzen aktuell die neuen Spiralbänder von GKD bislang neue Maßstäbe.
© Foto: GKD
In speziellen Anwendungen der Lebensmittelindustrie setzen aktuell die neuen Spiralbänder von GKD bislang neue Maßstäbe.

Prozesseffizienz und -sicherheit haben für alle Akteure der Prozessindustrie höchste Priorität. Wesentliche Erfolgsfaktoren bei kritischen Anwendungen sind eine kontinuierliche, störfreie Produktion, hohe Anlagenverfügbarkeit und perfekte Produktqualität, sei es in den Bereichen Trocknung, Kühlung oder Frosten in Großanlagen, Aufbereitung von industriellem Prozess- und Abwasser, Klärschlammentwässerung oder auch Filtration von Dünge- oder Kühlschmiermitteln.

Prozessbänder von GKD kommen in all diesen Anwendungen zum Einsatz. In der Lebensmittelindustrie gewährleisten industrielle Bandtrockner oder -kühler, dass Naturprodukte ihre Nährwerte sowie sensorische Produktqualitäten wie Geschmack und Aussehen bewahren und länger haltbar bleiben. Die kundenindividuell ausgelegten und präzisionsgefertigten Kunststoff- oder Metallgewebebänder der international führenden technischen Weberei leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Abmessungs- und Temperaturspektrum, Querstabilität, Laufruhe und prozessspezifisch abgestimmtes Verhältnis von Porengröße und Luftdurchlässigkeit prädestinieren sie für anspruchsvolle thermische Verfahren. Nockengewebebänder aus hochvergüteten Edelstählen überzeugen im Kontakt mit Lebensmitteln durch hygienische Unbedenklichkeit. Beständig gegenüber aggressiven Reinigungsmitteln, halten sie auch Cleaning in Place (CIP)-Verfahren jahrelang stand. Ihre besondere Konstruktion verleiht den flexiblen Metallbändern mit Führungsnocken an der Bandunterseite hohe Spurtreue. Für Anwendungen mit klebrigen Produkten bietet das Unternehmen diese Bänder auch mit kunststoffummanteltem, lebensmittelkonformem Kettseil an. Deren glatte Oberfläche reduziert die Produktanhaftung und erleichtert dadurch die Reinigung. Die außergewöhnlich gute Querstabilität beider Typen ermöglicht die Aufgabe hoher Schichtdicken. Dank anwendungsabhängig optimal ausgelegter Nahtverbindung gewährleisten Nockengewebebänder auch im Dauerbetrieb eine lange Anlagenverfügbarkeit. Zur Trocknung von hochaggressiven Materialien oder PTFE-Pulver werden außerdem Metallbänder aus Speziallegierungen angeboten.
Eine attraktive Alternative für Bandtrockner, -kühler oder -froster in der Lebensmittelindustrie sind Kunststoffbänder. Sie werden webtechnisch exakt auf den jeweiligen Prozess und Anlagentyp ausgelegt und thermisch behandelt. Durch diese anwendungsabhängige Thermofixierung wird das Band optimal auf die geforderte Prozesstemperatur eingestellt. Dadurch wird unkontrolliertes Schrumpfen oder Längen des Bandes in der Anlage sowie Faltenbildung oder Verlaufen vermieden. Durch deutlich reduzierten Partikeldurchschlag trägt die flache PAD-Naht zu langen Standzeiten bei.

Nockengewebebänder aus hochvergüteten Edelstählen von GKD überzeugen im Kontakt mit Lebensmitteln durch hygienische Unbedenklichkeit. © Foto: GKD
Nockengewebebänder aus hochvergüteten Edelstählen von GKD überzeugen im Kontakt mit Lebensmitteln durch hygienische Unbedenklichkeit.

Alle Polyesterbänder für die Lebensmittelindustrie fertigt das Unternehmen mit thermisch versiegelten Kanten und lebensmittelkonformer PAD-Naht. Gewebe und Naht sind FDA-zertifiziert und erfüllen die EU-Verordnung 10/2011. Die Bänder decken das gesamte, in der Nahrungsmittelproduktion gängige Temperaturspektrum ab und sind in bis zu acht Metern Breite und 140 Metern Länge erhältlich.
Abwässer und Schlämme der Prozessindustrie stellen hohe Anforderungen an die mechanische, thermische und chemische Robustheit der zu ihrer Entwässerung eingesetzten Prozessbänder. In der Prozesswasseraufbereitung der chemischen Industrie sind GKD-Siebbänder ebenso bewährt wie in der Papierindustrie oder Pektin-Herstellung. Ungeschlagen in Querstabilität, Entwässerungsleistung und Partikelrückhalt ist das Band 1003. Dieses weltweit etablierte Siebband bietet GKD serienmäßig jetzt mit integrierter Verschleißanzeige als zuverlässigen Indikator für mechanischen Abrieb. Ein kontrastfarbiger Kern des verwebten Polyestermonofils macht den Grad der prozessbedingten Abnutzung oder Fehleinstellungen nach dem Bandeinzug frühzeitig sichtbar. Dadurch werden Bandwechsel planbar und zeitnahe Korrekturen möglich.
Für Anwendungen mit wenig fließfähigen, faserigen Schlämmen, wie sie typischerweise in der Papierindustrie anfallen, bietet GKD das im eigenen Haus entwickelte und gefertigte „1003“ der Spiralbänder für Vorentwässerung und Siebbandpresse. Seine besondere Stabilität verdankt es der Veredelung durch starkes Verstrecken. Diese spezifische Nachbehandlung reduziert unerwünschtes Längen des Bandes im Prozess und erübrigt bereits beim Einbau das bei herkömmlichen Bändern erforderliche Nachjustieren der Bandspannung. So verbindet dieses Spiralband die Vorteile eines nahtlosen Entwässerungsbandes mit der Querstabilität eines gewebten Bandes. Im Lebensmittelbereich sind bei Anwendungen wie Salatwaschen Linear-Screen-Bänder mit FDA-Zulassung weltweit gefragt.
Auf kontinuierlichen Vakuumbandfilteranlagen übertreffen Filterbänder aus der Vacubelt-Produktfamilie bei der Entwässerung von REA- und Phosphor-Gips oder auch in der Kali-Entwässerung oftmals die Leistungen herkömmlicher Filterbänder. Ihre besondere Gewebekonstruktion mit Öffnungen von 50 bis 500 μm überzeugt durch optimale Luftdurchlässigkeit, konstant hohe Filterleistung, geringe Neigung zur Verblockung sowie gutes Reinigungsverhalten. Dank ihrer Beständigkeit gegenüber den hohen Belastungen in der Prozessindustrie bieten sie beste Voraussetzungen für lange Standzeiten. Hierzu leistet auch die besonders flache PAD-Naht durch signifikant verringerten Partikeldurchschlag einen maßgeblichen Beitrag. Querstabilität und Spurtreue der prozessspezifisch ausgelegten Filterbänder aus Polyester-Monofilen sind wesentliche Merkmale dieser Produktfamilie.

www.gkd.de
ACHEMA 2018: Halle 5.0, Stand C62

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