BDE: „Vernünftiger und naheliegender Schritt“
IFAT 2020 in den September verschoben

12.03.2020 Der Aufsichtsrat der Messe München hatte am Mittwoch auf einer Sondersitzung beschlossen, wegen der Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus den Messetermin im Mai abzusagen und als Ersatztermin die 37. Kalenderwoche festzulegen. Die diesjährige IFAT wird demnach in der Zeit vom 7. bis 11. September 2020 in München stattfinden.

© Foto: Messe München
 
Kurth: „Mit der Verlegung des Messetermins hat der Aufsichtsrat der Messe München die richtige Entscheidung getroffen, denn die Sicherheit der Aussteller, Besucher und Gäste geht in jedem Fall vor. Diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt ist vernünftig, denn sie schafft frühzeitig Klarheit und hält die Messekosten für die Aussteller vergleichsweise in Grenzen. Es ist gut, dass der Aufsichtsrat der Empfehlung der ideellen Träger der IFAT gefolgt ist.“
 
Die ideellen Träger der Messe hatten sich mit einem Schreiben an den Aufsichtsrat gewandt und das Gremium gebeten, schnell Klarheit für die Austragung der IFAT zu schaffen. Kurth: „Es wäre fatal gewesen, wenn die IFAT erst kurz vor Beginn im Mai von Amts wegen abgesagt worden wäre. Und auch wenn die Messe im Mai hätte stattfinden können, wäre die Gefahr einer geringen Resonanz der internationalen Besucher zu groß gewesen. Unser Ziel ist nicht, irgendeine Messe zu absolvieren, sondern mit der IFAT, der Weltleitmesse für Umwelt- und Recyclingtechnologien, alle relevanten Akteure weltweit zu erreichen und in München zu begrüßen. Mit dem jüngsten Aufsichtsratsvotum besteht nun Planungssicherheit für alle Messeteilnehmer. Jetzt geht es darum, die Konzepte, Planungen und bereits ausgelösten Aufträge nahtlos vom Mai in den September zu übertragen. Dazu werden wir jetzt zügig auf unsere Messepartner zugehen und die nötigen Absprachen treffen.“
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