Kanalreinigung
Nehlsen AG investiert eine halbe Million Euro in neuen Saugbagger

13.04.2023 Mit einer 500.000 Euro teuren Investition in den eigenen Fuhrpark hat die Bremer Nehlsen Kanal- und Abwasserservice GmbH & Co. KG ihr Leistungsportfolio im Bereich der Kanalreinigung erweitert. Der kraftvolle Saugbagger erreiche erstmalig auch maschinell und logistisch schwer zugängliche Stellen in Gruben, Klärbecken, Kanalgräben und Schächten, teilte das Unternehmen mit.

Eine halbe Million Euro hat Nehlsen in den neuen Saugbagger investiert.
© Foto: Michael Ihle / ¬©Nehlsen AG
Eine halbe Million Euro hat Nehlsen in den neuen Saugbagger investiert.

„Wir sind stolz, dass unser neues Fahrzeug durch sein schonendes Saugverfahren bei Erdarbeiten im Bereich von Bäumen und Vegetationen aktiv zum Wurzel- und Umweltschutz beiträgt“, erläutert Branislav Vuletic, Geschäftsführer der Nehlsen GmbH. „Der Saugbagger bietet auch den Bürgerinnen und Bürgern einen echten Mehrwert: Aufgenommenes Material kann – je nach Kundenwunsch – zu einer Kippe gebracht oder innerhalb des Einsatzortes abgeladen werden.“

Effiziente und einfache Entfernung von Materialien

Das 10,40 Meter lange, 2,55 Meter breite und 3,70 Meter hohe 4-Achser-Trägerfahrzeug mit dem Sonderaufbau „Saugbagger“ will Nehlsen zukünftig unter anderem im kommunalen Bereich, im Abbruch und Hochbau, im Gewerbe und in der Industrie sowie auf inner- und außerstädtischen Straßen einsetzen. Aufgrund seiner hochleistungsfähigen Saugsysteme mit besonders kraftvollen Luftturbinen befördert er flüssige und feste Materialien in den integrierten, zwölf Quadratmeter großen Auffangbehälter – wie beispielsweise Sand, Erde, Kies, Steine, Schlamm und Wasser sowie Metall- und Holzspäne, Glas- und Betonbrüche. Auch Konglomerate mit einer Größe bis zu 25 Zentimetern im Durchmesser und einem Gewicht von bis zu 70 Kilogramm können mit der Saugleistung des Saugbaggers aufgenommen werden und landen im Auffangbehälter.

Nehlsen will den Saugbagger in Bremen und Umgebung, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Sachsen-Anhalt einsetzen.

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