Modernisierungsreport 2018/2019
KHK-Kunststoffhandel − Sanierung von Schachtabdeckungen leicht gemacht

20.11.2018 Schachtabdeckungen sind extremen Belastungen ausgesetzt: So müssen sie unter Umständen hohen Temperaturen, chemischen Beanspruch­ ungen, schweren Lasten oder einer erhöhten Korrosionsgefahr standhalten­.

Sanierungsbedarf: Schachtabdeckungen können enormen Bedingungen wie einer erhöhten Korrosion ausgesetzt sein. Produkte aus Stahlbeton- oder Beton-Guss halten dieser nur bedingt stand.
© Foto: KHK, Karlsruhe
Sanierungsbedarf: Schachtabdeckungen können enormen Bedingungen wie einer erhöhten Korrosion ausgesetzt sein. Produkte aus Stahlbeton- oder Beton-Guss halten dieser nur bedingt stand.

Produkte aus Stahl-, Stahlbeton- oder Beton-Guss sind schwer und können die genanten Anforderungen oftmals nur eingeschränkt erfüllen. Die Folge ist ein vermehrter Austausch der herkömmlichen Schachtabdeckungssysteme. Fibreindustrial-Produkte von KHK-Kunststoffhandel bieten hier eine Lösung: Denn sie bestehen aus Glasfaserverbundwerkstoff und sind dadurch besonders beständig, belastbar und zugleich wartungsarm. Zudem lassen sie sich individuell dem jeweiligen Anwendungsbereich anpassen und erleichtern so maßgeblich die Instandsetzung. Gewöhnliche Standardschachtabdeckungen aus Stahlbeton- und Beton-Guss weisen je nach Einbauort oftmals schon nach relativ kurzer Zeit Schäden auf. Notwendige Sanierungsmaßnahmen häufen sich und können mit enormen Kosten verbunden sein. Die vormals günstigere Anschaffung tritt daher schnell in den Hintergrund. Eine effiziente Lösung stellen hier Glasfaserverbundprodukte und Epoxidharzsysteme dar.

Aus alt mach neu

Ist eine Schachtabdeckung beschädigt, können diese – dank ihrer guten Anpassungsfähigkeit – auch in bereits bestehende Einfassungen eingebaut werden. Denn Größe, Form und Farbgebung lassen sich problemlos angleichen. Damit kann auch ein kostspieliges Herausbrechen und Wiedereinfügen des Beton- beziehungsweise Schachtabdeckungsrahmens entfallen. Der Einsatz eines Zwei-Komponenten-Epoxidharzsystem sorgt bei der Neuinstallation von Rahmen und Deckel für eine homogene Verbindung mit dem Unterteil.

Fibreindustrial-Schachtabdeckungen schaffen Abhilfe: Sie lassen sich individuell an die meisten Anwendungs­bereiche anpassen. © Foto: KHK, Karlsruhe
Fibreindustrial-Schachtabdeckungen schaffen Abhilfe: Sie lassen sich individuell an die meisten Anwendungs­bereiche anpassen.

Leichtigkeit, die überzeugt

Doch nicht nur das Anpassungsverhalten spielt bei der Wahl der richtigen Abdeckung eine große Rolle: Auch das Einsetzen sowie insbesondere die anschließende Handhabung des neuen Produkts sollten überzeugen. Ein Vorteil der Fibreindustrial-Alternativen von KHK ist das Stückgewicht. So liegt beispielsweise eine Schachtabdeckung mit einer lichten Weite von 600 Millimetern in der Belastungsklasse D400 bei einem Gewicht von lediglich 25 Kilogramm. Damit ist sowohl eine vereinfachte Montage als auch ein leichteres Ein- und Ausdeckeln garantiert. Zum Vergleich kann ein entsprechender Guss-Deckel dagegen über 90 Kilogramm auf die Waage bringen.

Dass die Nutzung deutlich simpler ist, bestätigen auch zahlreiche Referenzen. Für die Shopping City Süd (SCS) in Österreich wurde beispielsweise eine defekte Gus-Abdeckung aufgrund aufsteigender Gerüche ausfindig gemacht und gegen einen Deckel aus Glasfaserverbund ausgetauscht. „Die neue Schachtabdeckung von KHK löst nicht nur das Problem der Geruchsbelästigung – sie erleichtert uns auch maßgeblich die alltägliche Arbeit“, so Markus Kavan – Mitarbeiter der Main Technische Dienstleistung GmbH und zuständig im Bereich Facility Management für die SCS. Eingesetzt wurde hier – innerhalb von nur eineinhalb Tagen – eine anthrazitfarbene Abdeckung mit einer lichten Weite von 610 Millimetern mit einer kleineren, integrierten Öffnung. „Dank dieses zusätzlichen Innendeckels kann eine einzelne Person den Pegelstand des Fettabscheiders prüfen und den Zeitpunkt der nächsten Entleerung festlegen. Vorher musste die gesamte Abdeckung zu zweit gehoben werden“, erklärt Kavan. Dabei ist das Ein- uns Ausdeckeln zudem nicht nur insgesamt leichter, sondern dank passender ergonomisch geformter Hebe- und Bedienungsschlüssel nun auch rückenschonender gestaltet.

Glasfaserverbundwerkstoff macht die Schachtabdeckungen besonders beständig, belastbar und zugleich wartungsarm, bei-spielsweise bei Kabelkanälen. © Foto: KHK, Karlsruhe
Glasfaserverbundwerkstoff macht die Schachtabdeckungen besonders beständig, belastbar und zugleich wartungsarm, bei-spielsweise bei Kabelkanälen.

Eine belastbare Alternative

„Neben dem einfachen Einbau und dem Handling im Alltag zeichnen sich die Kunststoff-Schachtabdeckungen von KHK vor allem durch ihre Widerstandfähigkeit aus: Im Vergleich zu herkömmlichen Abdeckungen sind sie zu 100 Prozent korrosionsbeständig“, erklärt KHK-Geschäftsführer Carsten Cromm. Diese Eigenschaft prädestiniert die Produkte sowohl für den Einsatz in Hafennähe, als auch für die Verwendung im Fernwärmenetz. Denn heißer, aufsteigender Wasserdampf führt beispielsweise bei Guss und Stahl zur Oxidation. Eine Zersetzung des Materials durch Lochfraß- oder Flächenkorrosion – und damit einhergehend ein Beeinträchtigen der Funktion – sind die Folge. Die Fibreindustrial-Produkte von KHK vermeiden dies von vornherein durch ihre intelligente Beschaffenheit. Die Zugabe von Additiven sorgt zusätzlich dafür, dass die Abdeckungen eine dauerhafte Beständigkeit bei bis zu 140 Grad Celsius – kurzfristig sogar bis zu 200 Grad Celsius – erreichen. Durch eine oben liegende Deckeldichtung kann außerdem kein Oberflächenwasser eindringen. Gemäß der Einteilung in die Belastungsklassen von A (1,5 Tonnen) bis zu F (90 Tonnen) nach Europäischem Standard EN 124, eignen sich die Glasfaserverbundprodukte sogar für Flächen, auf die bis zu 900 Kilonewton einwirken. Dabei lässt sich eine entsprechende Abdeckung trotz der hohen Belastbarkeit mithilfe eines Aushebewerkzeugs gut bedienen.

Ein geringes Gewicht der Schachtabdeckungen verein-facht die Montage maßgeblich und ist optimal für ein rückenschonenderes Ein- und Ausdeckeln. © Foto: KHK, Karlsruhe
Ein geringes Gewicht der Schachtabdeckungen verein-facht die Montage maßgeblich und ist optimal für ein rückenschonenderes Ein- und Ausdeckeln.

Sicher ist sicher

Gerade im Hinblick auf anspruchsvolle An-wendungsbereiche ist außerdem eine Kennzeichnung der unterschiedlichen Verwendung für Nutzer sinnvoll, um mögliche Risi­ken auszuschließen. KHK-Kunststoffhandel bietet deshalb verschiedene Formen der Markierung an: Die Produkte gibt es in allen RAL-Farben, in Farbkombinationen und mit Aufdruck. Sollte ein Be- und Entlüften zum Beispiel für einen Druckausgleich notwendig sein, sind die Abdeckungen zusätzlich mit Lüftungslöchern lieferbar.

 

Damit bietet die KHK-Kunststoffhandel Schachtabdeckungen für nahezu jeden Gebrauch an. Die Produkte lassen sich unkompliziert an bestehende Umstände anpassen und bieten eine innovative, langlebige­ und sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Deckeln aus Stahlbeton- oder Beton-Guss.

www.kunststoff-schachtabdeckungen.com

Beitrag aus wwt − wasserwirtschaft wassertechnik Modernisierungsreport 2018/19

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