Re´flekt GmbH
Unternehmenskommunikation in Zeiten von Corona

05.05.2020 Während der Corona-Krise suchen Unternehmen nach intelligenten Möglichkeiten, ihre Arbeit an neue Situationen anzupassen. Home Office ist eine der Maßnahmen – allerdings können längst nicht alle Arbeiten vom heimischen Schreibtisch aus effektiv erledigt werden. In vielen Fällen ist Präsenz vor Ort gefordert.

Per Augmented Reality können Experten unabhängig von ihrem Standort Arbeitern mit konkreten visuellen Anweisungen direkt an der Maschine helfen – als wären sie vor Ort.
© Foto: Re´flekt
Per Augmented Reality können Experten unabhängig von ihrem Standort Arbeitern mit konkreten visuellen Anweisungen direkt an der Maschine helfen – als wären sie vor Ort.
Unterstützung per Telefon oder E-Mail ist zeitaufwendig, anstrengend und oft mit Missverständnissen verbunden. Videotelefonie ist nicht interaktiv und die physische Anwesenheit eines Experten ist teuer. Bei komplizierten Fehlern, in denen eine Präsenz erforderlich wäre, brechen Prozesse für Wartung, Kontrollen und Reparaturen aktuell komplett zusammen. Dabei stehen den Unternehmen längst effizientere Kommunikationsinstrumente zur Verfügung als Skype und Co.: Mit in Prozess- und Kontroll-Apps integrierter Augmented Reality arbeiten Unternehmen über weite Distanzen visuell in Echtzeit zusammen. Der Zugewinn an Effizienz ist auch außerhalb der Krise wertvoll.

Welche Vorteile bietet AR? Was haben innovative Remote-Technologien traditionellen Kommunikationskanälen voraus??

Viele Unternehmen arbeiten erfolgreich mit Remote-AR: Sie berichten über höhere Effizienz durch Zeit- und damit Kostenersparnis. In zwei Kernbereichen ist Remote-AR besonders wirkungsvoll:

1. Erweiterte Fernunterstützung
Über Chats oder Videotelefonie können Mitarbeiter die jeweils zuständigen Experten konsultieren. Auf Fotos oder direkt in der Video-Übertragung kann per AR-Anmerkung die Diagnose gestellt oder die Lösung des Fehlers markiert werden. Dabei arbeiten die Teilnehmer mittels Smartphone, Tablet oder AR-Brille, etwa HoloLens 2, Realwear HMT-1 oder einer Vuzix M400, in Echtzeit gefühlt am selben Ort zusammen. Da alle Teilnehmer das gleiche Bild sehen, können sie exakte Diagnosen stellen und gemeinsam Lösungen finden.

Service-Teams ziehen bei Reparaturen Spezialisten hinzu, ohne dass diese erst anreisen müssen. Die Reparatur erfolgt stattdessen unter direkter und visueller Anleitung des Experten auf der Stelle, was Ausfallzeiten von Maschinen minimiert. Im Vergleich zu einem Videochat oder gar E-Mails funktioniert der Austausch mit Remote-AR schneller und ist frustfrei.

2. Fehler schneller finden mit AR-Anleitungen
Weg mit den Papierhandbüchern: Mit einer digitalen und AR-unterstützten Anleitung gehören Fehler durch mangelhafte Beschreibungen, veraltete Bilder oder Checklisten der Vergangenheit an. Mit jederzeit aktualisierbaren digitalen Anleitungen auf Basis der bisherigen technischen Dokumentation ist nahezu jeder Mitarbeiter in der Lage, AR-geführte Inspektionen oder Montagen vorzunehmen.
Mit genauen Markierungen wird der Fokus in AR-Anleitungen auf das Wesentliche gelenkt. © Foto: Re´flekt
Mit genauen Markierungen wird der Fokus in AR-Anleitungen auf das Wesentliche gelenkt.

Schritt für Schritt werden Angestellte visuell durch den jeweiligen Prozess geführt und sehen über Markierungen und Einblendungen auf dem Display des Smartphones, Tablets oder der Datenbrille exakt, was sie tun müssen. Neben AR-Markierungen sind auch Animationen und digitale Overlays über den realen Maschinen möglich.

Mit der Remote-App werden Arbeiter mit nur einem Knopfdruck mit dem richtigen Experten verbunden. Der kann Hinweise und Tipps in ein Foto oder Video eines Bauteils einzeichnen. Diese visuelle Führung durch Augmented Reality beschleunigt die Problemklärung.

Vorgehen auch für Ausbildung und Trainings geeignet

Eine AR-geführte Ausbildung, beispielsweise für die Montage oder Reparatur einer Maschine, kann effektiver und zeitsparender sein als eine traditionelle Schulung, bei der ein Ausbilder vor Ort sein muss. Per Remote-AR kann der Ausbilder mehr Auszubildende gleichzeitig betreuen und die Wartezeiten der Azubis sind kürzer.

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