Klimawandel
Dürre und Hitze dokumentiert

22.11.2018 Der Vier-Monats-Zeitraum April bis Juli 2018 war der wärmste in Deutschland seit Aufzeichnungsbeginn, berichtet das KIT.

Das Flussbett der Elbe in Magdeburg war am 8. Juli 2018 nahezu ausgetrocknet.
© Foto: KIT / Marco Kaschuba
Das Flussbett der Elbe in Magdeburg war am 8. Juli 2018 nahezu ausgetrocknet.

Das berichtet das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in seinem aktuellen Report.
Viele Orte erreichten neue Allzeitrekorde und Monatsrekorde. Dazu kam eine ab Februar herrschende Trockenheit. Im August waren rund 90 % der Fläche Deutschlands unter Dürre. Hitze und Trockenheit führten in mehreren Regionen Europas zu schweren Waldbränden und in Deutschland zu Ernteausfällen. Der gültige deutsche Hitzerekord von 40,3 °C blieb 2018 zwar unangetastet. Aber am 31. Juli 2018 kam Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt mit seinem Allzeitrekord von 39,5 °C ziemlich nah heran.

www.klima-umwelt.kit.edu

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