Treibhausgase
Verwendung von F-Gasen zurückgegangen

18.12.2018 Im Jahr 2016 haben Unternehmen in Deutschland 8.974 Tonnen Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) verarbeitet, die als klimawirksame Treibhausgase eingestuft werden.

Die EU hat in der so genannten F-Gas-Verordnung geregelt, dass die Verwendung von FKW ab 2015 bis 2030 um rund 80 % gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2012 verringert werden muss.
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Die EU hat in der so genannten F-Gas-Verordnung geregelt, dass die Verwendung von FKW ab 2015 bis 2030 um rund 80 % gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2012 verringert werden muss.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die verwendete Menge um rund 373 t oder 4,0 % unter dem Wert von 2015. Der Einfluss der einzelnen Treibhausgase auf die Klimaveränderung ist unterschiedlich hoch. Als Bezugsgröße dient die Klimawirksamkeit von Kohlendioxid (CO2) mit einem Erwärmungspotential („Global Warming Potential“, kurz: GWP) von „1“. Die 2016 verwendete Menge entspricht insgesamt rund 15,7 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten. Diese Menge gelangte allerdings nicht vollständig in die Atmosphäre, da die Gase auch in geschlossene Systeme gefüllt und damit (vorerst) nicht als Emission freigesetzt werden. Die in Deutschland in die Atmosphäre freigesetzte Menge von klimawirksamen Gasen belief sich nach vorläufigen Berechnungen des Umweltbundesamtes im Jahr 2016 auf rund 906 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente. Der Anteil der Fluorkohlenwasserstoffe an diesen Gesamtemissionen betrug rund 12 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente oder rund 1,3 %.

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